Bad Schwalbach (ots) –

1. Nach „Schockanruf“ hohe Geldsumme in Rüdesheim übergeben,
Rüdesheim am Rhein, Kaiserstraße/Hugo-Asbach-Straße,
Donnerstag, 18.04.2024, 14:45 Uhr bis 15:00 Uhr

(fh)Am Donnerstagnachmittag gelangten schamlose Betrüger mithilfe eines „Schockanrufs“ an eine hohe Geldsumme. Die Übergabe fand mitten in Rüdesheim am Rhein statt.
Die Masche, die sich die Täter im vorliegenden Fall zu Nutze machten, ist keine unbekannte. Es handelte sich wie so oft um den sogenannten Schockanruf.
Bei dieser Betrugsform erhalten zumeist lebensältere Mitbürgerinnen und Mitbürger einen Anruf auf ihrem Festnetzapparat. Am anderen Ende der Leitung melden sich vermeintliche Staatsanwälte oder Polizisten, die von einem schockierenden Vorfall, in den meisten Fällen einem tödlichen Unfall, berichten. Eine Angehörige oder ein Angehöriger der Kontaktierten sei in den Vorfall verwickelt gewesen und erwarte nun eine Haftstraße. Aber hier kommt der Angerufene ins Spiel. Die Betrüger nutzen das emotional aufgeladene Thema und bieten den Seniorinnen und Senioren an, durch die Hinterlegung einer Kaution die Haftstrafe für ihren Sohn oder ihre Tochter abzuwenden. Im Glauben daran zu helfen, kommen immer wieder Menschen der Aufforderung nach. So auch der 64-Jährige aus Geisenheim. Nach genau einem solchen Anruf fuhr er zu einem Schließfach, nahm Bargeld und Goldmünzen heraus und traf sich, wie zuvor mit dem angeblichen Staatsanwalt vereinbart, zwischen 14:45 Uhr und 15:00 Uhr an der Kreuzung Kaiserstraße/Hugo-Asbach-Straße mit einem Abholer, dem er Geld und Münzen in einer schwarzen Laptoptasche übergab. Erst als er kurz darauf mit seiner „echten“ Tochter Kontakt hatte, fiel der Betrug auf.

Bei dem Abholer soll es sich um einen etwa 30 Jahre alten und zwischen 1,70m bis 1,75m großen Mann mit „südländischem“ Erscheinungsbild gehandelt haben. Er habe schwarze, gepflegte, glatte Haare und dunkle Augen gehabt und war mit einer dunklen Stoffhose bekleidet gewesen. Auffällig an ihm war eine getragene blaue FFP-2 Maske.

Haben Sie die beschriebene Person ggf. mitsamt einer schwarzen Laptoptasche am Donnerstagnachmittag in Rüdesheim gesehen? Dann melden Sie sich bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden unter der Rufnummer (0611) 345-0.

Ansonsten gilt es bei solchen Anrufen äußerst sensibel zu reagieren und sich nicht zu übereilten Geldübergaben überreden zu lassen. Im Zweifel verständigen Sie die Polizei. Darüber hinaus wird in den meisten Fällen eine Rückversicherung bei der Polizei, den tatsächlichen Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen Klarheit bringen.
Sollten Sie durch eine derartige Betrugsmasche geschädigt worden sein, bittet die Polizei ausdrücklich darum, sich bei den zuständigen Polizeistationen zu melden.

2. Motorroller von Dieben entwendet,

Idstein-Kröftel, Oberemser Straße,
Sonntag, 21.04.2024, 16:00 Uhr bis Montag, 09:00 Uhr

(fh)In der Nacht zum Montag geriet im Idsteiner Stadtteil Kröftel ein Motorroller ins Visier von Langfingern.
Zu einem unbekannten Zeitpunkt schlichen die Unbekannten an ein Grundstück in der Oberemser Straße heran und machten sich hier auf einem überdachten Stellplatz an dem motorisierten Zweirad der Marke Piaggo zu schaffen. In der Folge gelang es den Dieben mit dem Roller im Wert von etwa 500 Euro unbemerkt das Weite zu suchen.

Die Polizei in Idstein ermittelt nun und nimmt Hinweise zu den Tätern unter der Telefonnummer (06126) 9394-0 entgegen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
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Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042
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Quelle: Presseportal