Potsdam (ots) –

Analyse der Folgen des Ersten Weltkriegs aus internationaler Perspektive: Die Pariser Friedenskonferenz mit Ihren Auswirkungen von Japan bis Südafrika, von den Vereinigten Staaten bis Polen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde mit der Unterzeichnung der Pariser Vorortverträge eine neue Nachkriegsordnung begründet. Alle Abkommen, darunter auch der Versailler Vertrag für Deutschland, enthielten Passagen, die sich ausführlich mit den Streitkräften der ehemaligen Kriegsgegner der Alliierten befassten. Diese Klauseln markierten eine neue Entwicklung in der Geschichte von Friedensschlüssen, denn egal wie heftig sich zuvor Staaten auch bekämpf hatten: Die entsprechenden Verträge hatten nie Bestimmungen mit so weitreichenden Restriktionen für das Militär der ehemaligen Kriegsgegner enthalten wie 1919/20. Aus einer internationalen Perspektive betrachten Shohei Abe (Japan), Dirk Bönker (USA), Dalidor Denda (Serbien), James Goldrick (Australien), Roman Kochnowski (Polen), Nicola Labanca (Italien), Andrew Lambert (Vereinigtes Königreich), Christian Ortner (Österreich), Markus Pöhlmann (Deutschland), Thean Potgieter (Südafrika) und Carmen Sorina Rijnoveanu (Rumänien) in dieser englischsprachigen Publikation die Auswirkungen der Rüstungsbeschränkungen auf das Militär der besiegten Nationen. Sie stellen die Frage nach den Lessons learnt aus dem Ersten Weltkrieg sowohl mit Blick auf die unterlegenen als auch die siegreichen Armeen.

Angaben zum Buch

Michael Epkenhans, Lessons Learnt? The Impact of the Great War and the Paris peace Conference on the Military – a Global Perspective. Potsdam: ZMSBw 2024 (= Potsdamer Schriften des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, 34), 184 Seiten, 10,00 Euro, ISBN 978-3-941571-54-9, https://doi.org/10.48727/opus4-702

Die Publikation steht unter diesem Link kostenlos zum Download zur Verfügung oder kann über den örtlichen Buchhandel bezogen werden.

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Quelle: Presseportal