Gelsenkirchen (ots) –

Gestern Abend (22. April) sollen zwei Jugendliche von einem Minderjährigen unter Androhung und Anwendung von Gewalt die Herausgabe seines Geldes am Gelsenkirchener Hauptbahnhof gefordert haben. Bundespolizisten stellten die Tatverdächtigen wenig später.

Gegen 19:45 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof Gelsenkirchen, als ein 13-Jähriger sowie eine Zeugin (54) diese auf einen zuvor begangenen Raub auf dem Bahnhofsvorplatz hinwiesen. Demnach sollen zwei Jugendliche von dem Minderjährigen Geld gefordert, ihm mit körperlicher Gewalt gedroht und diese auch angewendet haben. Die 54-Jährige sei daraufhin lautstark eingeschritten. Erst dann sollen die beiden Verdächtigen von dem Geschädigten abgelassen und die Flucht in Richtung Gelsenkirchen-Altstadt ergriffen haben.
Mit Hilfe einer Personenbeschreibung gelang es den Einsatzkräften die 14- und 15-Jährigen im Rahmen einer Fahndung zu stellen. Zur Identitätsfeststellung wurden sie zur Bundespolizeiwache gebracht.

Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten bei dem Deutschen (15) einen Nothammer auf. Dieser wurde sichergestellt. Der geschädigte Gelsenkirchener sowie die Zeugin konnten die beiden Festgenommenen identifizieren.
Die Beamten informierten die Erziehungsberechtigten der deutschen (15) und polnischen Staatsangehörigen (14) über die Geschehnisse.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes gegen die bereits polizeilich bekannten Jugendlichen aus Gelsenkirchen ein.

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Quelle: Presseportal