Rostock (ots) –

Spielende Kinder im Gleis verursachten am Montagnachmittag, den 22.04.2024 eine Streckensperrung und einen Soforteinsatz von Polizeikräften auf der S-Bahnstrecke Evershagen – Lütten Klein. Zuvor informierten Reisende die Polizei, welche wiederrum die Bundespolizei über spielende Kinder im Gleis in Kenntnis setzte. Die Bundespolizeiinspektion Rostock veranlasste unverzüglich eine Streckensperrung. Am Einsatzort wurde auf Höhe des Bahnkilometers 120,8 ein 8-jähriger Junge außerhalb des Gleisbereichs festgestellt. Zu dem zweiten Jungen gab es bis zum Einsatzende keine Erkenntnisse.
Zu einem Personen- oder Sachschaden kam es nicht. Der Junge wurde nach eindringlicher Belehrung nach Hause gefahren und der im gleichen Haus wohnenden Oma übergeben. Die Strecke war während des Polizeieinsatzes für etwa 45 Minuten gesperrt.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizeiinspektion Rostock nochmals ausdrücklich auf die extremen Gefahren beim Aufenthalt an und auf den Bahnlagen hin.
Die Züge verkehren mit hoher Geschwindigkeit, sind sehr leise und werden daher erst spät erkannt. Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die zu gravierenden Unfällen führen kann.
Die Bundespolizei führt regelmäßig an Schulen und öffentlichen Einrichtungen Präventionsveranstaltungen durch, um Eltern, Schüler und Lehrer bezüglich Gefahren zu sensibilisieren. Bahnanlagen sind keine Spielplätze!

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Pressesprecher
Frank Schmoll
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E-Mail: [email protected]
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

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Quelle: Presseportal